Allgemeine Geschaeftsbedingungen

Stand: Maerz 2026

§1 Geltungsbereich

Diese AGB gelten fuer alle Vertraege zwischen der visualy OG (nachfolgend "Auftragnehmer") und dem Kunden (nachfolgend "Auftraggeber") im Bereich digitaler Dienstleistungen. Abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, es sei denn, der Auftragnehmer stimmt deren Geltung ausdruecklich schriftlich zu.

§2 Vertragsschluss

Ein Vertrag kommt durch schriftliche Auftragsbestaetigung oder durch Beginn der Leistungserbringung zustande. Angebote sind freibleibend und unverbindlich, sofern nicht ausdruecklich anders angegeben.

§3 Leistungsumfang

Der Leistungsumfang ergibt sich aus der schriftlichen Auftragsbestaetigung bzw. dem Angebot. Der Auftraggeber hat eine Einwandfrist von 7 Werktagen nach Lieferung, um Maengel zu beanstanden. Nach Ablauf der Frist gilt die Leistung als abgenommen.

§4 Mitwirkungspflichten

Der Auftraggeber stellt alle fuer die Leistungserbringung notwendigen Unterlagen, Informationen und Zugaenge rechtzeitig zur Verfuegung. Verzoegerungen durch fehlende Mitwirkung gehen nicht zu Lasten des Auftragnehmers.

§5 Verguetung

Sofern nicht anders vereinbart, ist eine Anzahlung von 50% bei Auftragserteilung faellig. Die Restzahlung ist nach Abnahme der Leistung faellig. Das Zahlungsziel betraegt 14 Tage ab Rechnungsdatum. Bei Zahlungsverzug werden Verzugszinsen in Hoehe von 9,2% p.a. berechnet.

§6 Urheberrecht

Der Auftragnehmer raeumt dem Auftraggeber nach vollstaendiger Bezahlung einfache Nutzungsrechte an den erstellten Werken ein. Das Urheberrecht verbleibt beim Auftragnehmer. Eine Weitergabe der Nutzungsrechte an Dritte bedarf der schriftlichen Zustimmung.

§7 Gewaehrleistung

Maengel sind innerhalb von 14 Tagen nach Abnahme schriftlich anzuzeigen. Der Auftragnehmer hat das Recht auf Nachbesserung. Schlaegt die Nachbesserung nach zwei Versuchen fehl, kann der Auftraggeber Preisminderung verlangen.

§8 Haftungsbeschraenkung

Die Haftung des Auftragnehmers ist auf Vorsatz und grobe Fahrlaessigkeit beschraenkt. Die Haftung fuer entgangenen Gewinn, Folgeschaeden und mittelbare Schaeden wird ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulaessig. Die Haftungshoehe ist auf die Netto-Auftragssumme beschraenkt.

§9 Vertraulichkeit

Beide Parteien verpflichten sich, vertrauliche Informationen der jeweils anderen Partei nicht an Dritte weiterzugeben und nur fuer die Zwecke der Zusammenarbeit zu verwenden. Diese Verpflichtung gilt auch nach Beendigung des Vertrags.

§10 Kuendigung

Der Vertrag kann von beiden Seiten mit einer Frist von 30 Tagen zum Monatsende gekuendigt werden. Bei vorzeitiger Kuendigung durch den Auftraggeber ohne wichtigen Grund steht dem Auftragnehmer eine Ausfallentschaedigung von 25% der vereinbarten Restverguetung zu.

§11 Schlussbestimmungen

Es gilt oesterreichisches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand ist Innsbruck. Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der uebrigen Bestimmungen unberuehrt.

← Zurueck